Wissenswertes

Wie verlege ich Rollrasen?


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Tipps zur Verlegung von Roll- und Fertigrasen

Ihr Vorteil:

1. Durch unseren Fertigrasen erreichen Sie eine schnelle und dauerhafte Begrünung.

2. Der Rasen kann nach ca. 14 Tagen betreten werden.

3. Kein langwieriges Einsäen.

4. Sofortige intensive Begrünung.

5. Keine schädigenden Witterungseinflüsse (Wegschwimmen des Saatgutes. Frost, Schutz vor Vögel wird überflüssig).

6. Kein lästiges Unkraut oder Moos in unseren Rasensoden. (Maße: 2,50x0,40x0,02m, ca. 20kg/m)

Wie verlege ich meinen Fertigrasen?

Bodenvorbereitung

Verlegen des Fertigrasens:
Wissenswertes

1. Beginnen Sie nach Möglichkeit an einer geraden Rasenkante, z.B. der Terrasse. Direkt daneben, gut anschließend folgt die nächste Bahn. Alle Bahnen sind sofort nach dem Verlegen mit einem breiten Stampfer oder ähnlichem gut anzudrücken

2. Die nun parallel folgende, zweite Reihe von Rasenbahnen wie Ziegel versetzt ausgelegt. Beachten Sie das keine Lücken bleiben und die Bahnen gut aneinander anschließen (Rasenkanten eventuell neu anschneiden!), aber sich auch nicht gegenseitig überlappen. So entstehen Unebenheiten, die nur schwer zu beseitigen sind.

3. So schreiten Sie Reihe für Reihe vorwärts. Betreten Sie dabei aber nach Möglichkeit nie den frisch verlegten Rasen, sondern bewegen sich immer vorsichtig auf Brettern. Sonst können die Soden verrutschen, bzw. im noch frischen Boden nicht reparable Vertiefungen entstehen. Aber auch die Bretter nicht mit zu großen Gewichten belasten!

4. Rollrasen sollte immer gerade verlegt werden. An Ecken und Kanten überstehendes Material ist mit einem scharfen Messer oder Spaten zu entfernen. Das gleiche gilt für Überlappungen innerhalb der Fläche, wenn sie doch auftreten sollten. In Kurven kann dabei ein Schlauch als "Kantengeber" dienen.

5. Evt. sichtbare Fugen sollten mit Mutterboden abgestreut werden. (Topdressing)

6. Anschließend Rasensoden walzen oder antreten z.B. mit einer 80 kg Walze diagonal zur Verlegerichtung und anschließend gut, mit bis zu 15 l/m wässern.

Pflege in den ersten Wochen nach der Andeckung:
Wichtig zu wissen:

Außer in der Schnee- und Frostperiode ist Rollrasen jederzeit zu verarbeiten. Jahreszeitlich bedingt ist die Anwuchszeit des Rollrasens verschieden:

Viel Erfolg mit der Anlage Ihres neuen Fertigrasens!

Pflege von Fertigrasen

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Wässern

Rasen braucht Feuchtigkeit - gerade in den warmen, niederschlagsarmen Monaten. Vermeiden Sie es den Rasen bei praller Sonne zu wässern. Stattdessen sollten Sie ihn während der Abendstunden beregnen. Grundsätzlich gilt es besser weniger und dafür intensiver, als häufiger und nur oberflächlich zu wässern. In der Regel reichen 1 bis 2 Mal pro Woche bei jeweils ca. 15-20 l Wasser pro m².

Düngen

Ein gesunder Rasen entwickelt sich im Laufe eines Jahres so stark das beim Mähen ca. 4-6 kg Rasenschnitt anfallen. Dies entzieht dem Boden permanent Nährstoffe die ihm wieder zugeführt werden müssen. Wir empfehlen Ihnen einen hochwertigen Rasen-
langzeitdünger (wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Produkten der Firmen Wolf und Compo gemacht). In der Regel sind drei Düngegaben nötig. Die Düngezeitpunkte sind in der Regel Mitte/Ende April, Mitte/Ende Juni und Mitte/Ende August. Der Rasen sollte bei der Düngung trocken sein, damit der Dünger nicht an den Halmen kleben bleibt und diese verbrennt. Um auf Nummer sicher zu gehen wässern Sie den Rasen nach dem Düngen, so wird der Dünger auf jeden Fall von den Halmen gespült. Verwenden Sie vorzugsweise einen Düngestreuer, um den Dünger so gleichmäßig wie möglich aufzubringen.

Schneiden

Nach ca. 7-14 Tagen (je nach Witterung) sollten Sie den Rasen zum ersten Mal vorsichtig mähen. Die Ideallänge liegt bei ca. 4-6 cm. Achten Sie darauf, das pro Schnitt nicht mehr als 1/3 der Halmhöhe abgeschnitten wird. Sollte der Rasen dennoch zu hoch geworden sein, schneiden Sie ihn nicht direkt auf die Ideallänge herunter, sondern verteilen Sie diesen Vorgang auf mehrere Male in kurzen Abständen. Bei sehr heißem Wetter sollte der Rasen nicht zu kurz geschnitten werden. Sie vermeiden so unschöne braune Flecken bedingt durch die hohe Sonneneinstrahlung.

Wichtig: Achten Sie darauf dass die Messer Ihres Rasenmähers immer scharf sind!!!

Vertikutieren

Mit der Zeit verfilzt bzw. vermoost die Grasnarbe, die Wasser, Nährstoff und Sauerstoffzufuhr wird dadurch gehemmt und das Wachstum bzw. die Wiederstands-
fähigkeit des Rasens beeinträchtigt. Beim Vertikutieren wird der Rasenfilz mit Messern, die den Boden anritzen (Schnitttiefe ca. 3 – 5 mm), gelöst. Den gelösten Rasenfilz sollten Sie danach sorgfältig entfernen. Als Zeitpunkt für diese Maßnahme empfiehlt sich die Zeit von Anfang Mai bis Ende August. Frühes Vertikutieren (Mai) hat den Vorteil dass sich der Rasen sehr schnell von diesem Eingriff erholt da er zu diesem Zeitpunkt besonders schnell wächst.

Im Anschluss sollte der Rasen ausreichend gedüngt werden. Falls eine Nachsaat erforderlich ist kann diese direkt mit durchgeführt werden. Dazu empfiehlt es sich die Saat mit einem Gemisch aus Sand und Erde leicht abzudecken und feucht zu halten.

Pflege und Kurzverlegeanleitung für Fertigrasen

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Verlegen von Rollrasen -1m²-
Vorteile der Großrolle -20m²-

Einige Methoden zur Pflege und Verbesserung der Rasenqualität

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Vertikutieren
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Aerifizieren
Vertidrain
Wissenswertes

Verti-Drain wird weltweit mit großem Erfolg zur Beseitigung hartnäckiger Bodenverdichtungen eingesetzt. Die Arbeits-
werkzeuge dringen bis zu einer Tiefe von 40 cm in den Boden ein, 2 1/2 mal tiefer als jeder andere Aerifizierer.

Beregnung und Düngung

Ermittlung des Wasserbedarfs für die Beregnung (in l/m²/Jahr)

Standort Norm
bodennah Baugrund Sand/Kies
Norm
bodennah Baugrund Lehm/Ton
Norm
Dränsch.- Aufbau
Oberboden
humusarme Sandböden
Oberboden
tiefgründ. Lehmböden
Trockene Lage
<700 mm
200 150 250 250 150
Mittlere Lagen
700-900 mm
100 75 150 150 75
Niederschlagsreiche Lagen >900 mm 0 0 50 50 0

Beispiel eines Düngeplanes für Rasenplätze

Termin Düngerart Düngermenge g/m²
Startdüngung
März/April
NPK-Dünger 28+5+15 35
Erhaltungsdüngung
Juni
NPK-Dünger 20+5+10 30
Erhaltungsdüngung
August
NPK-Dünger 20+5+10 30
Spätherbstdüngung Oktober/November NK-Dünger 14+0+19 25

Rasenkrankheiten - Schadursachen und Krankheiten

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Allgemeine Schadursachen

Es gibt eine Vielzahl von Pilzkrankheiten, die den Rasen
befallen können, es sind aber nur wenige, die so starke Schäden verursachen, dass Gegenmaßnahmen erforderlich werden. Gegen die Ausbreitung von Schadpilzen kann man nicht viel machen. Die Pilzsporen werden durch die Luft, den Regen, den Boden oder den unmittelbaren Kontakt mit Menschen, Tieren oder Arbeitsgeräten verbreitet. Es können sowohl die unterirdischen Pflanzenteile als auch die Blätter befallen werden. Jede Pilzart braucht bestimmte Wachstums-
bedingungen: die eine braucht feuchtwarme Witterung, die andere liebt es kühl und feucht und wieder eine andere gedeiht am besten im Winter unter einer Schneedecke.

Ursachen für die Ausbreitung von Pilzkrankheiten sind:
Vorbeugende Maßnahmen gegen Pilzkrankheiten:
Bekämpfung von Pilzkrankheiten

Ist eine Pilzkrankheit im Rasen entstanden, wird zunächst versucht, die Standortbedingungen zu verbessern. Wenn der Boden verdichtet ist oder eine dicke Rasenfilzschicht besteht, sollte für bessere Durchlässigkeit und oberflächennahe Durchlüftung gesorgt werden, zum einen durch Vertikutieren, zum anderen durch Aerifizieren.

Darunter sind maschinelle Maßnahmen zu verstehen, die Verdichtungen im Wurzelbereich des Rasens bis in die Tiefe von 10 cm durch Löchern oder Schlitzen beseitigen. Empfehlenswert ist das anschließende Einbringen von Sand in die Löcher oder Spalten.

Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten

Nachfolgende Tabelle zum vorwiegenden jahreszeitlichen Auftreten und die Fotos der Erscheinungsformen der verschiedenen Pilzkrankheiten sollen helfen, im Rasen auftretende Pilzkrankheiten zu identifizieren.

Zeitraum/
Pilzkrankheiten
Jan. Feb. Mär. Apr. Mai Jun Jul. Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
Schneeschimmel Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten           Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten
Dollarflecken       Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten   Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten    
Schwarzbeinigkeit       Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten   Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten  
Echter Mehltau Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten
Rotspritzigkeit           Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten    
Rostkrankheit         Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten      
Blattflecken Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten
Typhula Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten               Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten
Hexenringe Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten Erscheinungsbild und jahreszeitliches Auftreten der Pilzkrankheiten

Häufige Pilzkrankheiten und ihre Bekämpfung

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Schneeschimmel - Fusarium nivale

Schneeschimmel ist eine verbreitete Krankheit in feinem Rasen, also vor allem bei Zierrasen. Betroffene Arten sind: Straußgräser Agrostis spec., Deutsches Weidelgras Lolium perenne und Rispengräser Poa spec. Wenig anfällig sind:

Rotschwingel Festuca rubra und Wiesenlieschgras oder Thimotheegras Phleum pratense. Besonders anfällig sind schwächliche oder überdüngte Pflanzen auf verdichteten Böden. Die Krankheit entsteht meist ab September, kann aber unter ungünstigen Bedingungen auch das ganze Jahr auftreten. überdüngte Pflanzen auf verdichteten Böden. Die Krankheit entsteht meist ab September, kann aber unter ungünstigen Bedingungen auch das ganze Jahr auftreten. überdüngte Pflanzen auf verdichteten Böden. Die Krankheit entsteht meist ab September, kann aber unter ungünstigen Bedingungen auch das ganze Jahr auftreten. Wie der Name sagt, wird sie durch eine lange Schneebedeckung gefördert.

Symptome:

Im Frühjahr zeigen sich zunächst kleine, annähernd runde Flecke mit einem Durchmesser von circa 2,5 bis 5 cm, die unter ungünstigen Bedingungen bis auf 30 cm anwachsen und ineinander übergehen können. Die Flecken sind von einem weißgrauen bis rötlichen Myzelbelag überzogen.

Bekämpfung:

Dollarflecken-Krankheit - Sclerotinia homoeocarpa

Diese Krankheit tritt vor allem im Frühjahr oder im Spätsommer und im Herbst auf. Sie entsteht bevorzugt auf feuchten und schlecht durchlüfteten Böden. Besonders anfällig sind Straußgräser Agrostis spec. und der Rotschwingel Festuca rubra ssp. rubra.

Symptome:

Zunächst treten einzelne gelblich verfärbte Flecken von circa 1 bis 2 cm Durchmesser auf, die sich teilweise bis auf 5 cm vergrößern. Eventuell ist ein feines weißliches Myzel zu erkennen.

Bekämpfung:

Schwarzbeinigkeit - Ophiobolus graminis

Von dieser Krankheit sind vor allem feinblättrige Arten betroffen, wie zum Beispiel die Straußgräser Agrostis tenuis, Agrostis canina, Rispengräser Poa spec. und Schwingel Festuca spec. Es werden stark aufgekalkte, aber auch nährstoffarme, schlecht dränierte Standorte im Spätsommer, Herbst und Winter befallen.

Symptome:

Es treten anfänglich kleine, eingesunkene Flecken mit rund 5 bis 10 cm Durchmesser und ausgeblichener, bronzeartiger Färbung auf, die sich bis auf 1 m ausbreiten können. Im Zentrum der Flecken sterben die Gräser ab und Unkraut entwickelt sich.

Bekämpfung:

Echter Mehltau - Erysiphe graminis

Echter Mehltau tritt vor allem bei Rasenflächen in Schattenlagen auf. Begünstigt wird Mehltau durch zu hohen Rasenschnitt und feuchtwarme Witterung.

Symptome:

Auf der Blattoberfläche, vor allem bei jüngeren Blättern entwickelt sich ein weißer bis grauweißer Belag, der sich zu einem mehlartigen Überzug entwickelt.

Bekämpfung:

Rotspitzigkeit - Corticium fuciforme

Die Rotspitzigkeit tritt vor allem bei Zierrasen auf, aber auch bei anderen Rasenformen, wenn die Nährstoffversorgung unzureichend ist. Besonders anfällig für diese Krankheit ist der Rotschwingel Festuca rubra, aber auch Straußgräser Agrostis spec., Rispengräser Poa pratensis und Weidelgräser Lolium können befallen werden.

Der Pilzbefall tritt meist nach feuchtwarmen Perioden von Juni bis Oktober zu Tage. Bei trockener Witterung verschwindet die Rotspitzigkeit wieder.

Symptome:

Erste Anzeichen sind unregelmäßig geformte Flecken mit teilweise abgestorbenem Rasen. Weiterhin zeigt sich ein watteartiges rosafarbenes Myzel, das sich zu einem roten, gallertartigen Pilzgewebe entwickelt, welches die Blätter verklebt.

Bekämpfung:

Rostkrankheiten - Puccinia

Für Rostkrankheiten sind vorwiegend Wiesenrispe Poa pratensis und Deutsches Weidelgras Lolium perenne anfällig. Rostkrankheiten treten häufig von Mai bis September nach trockenen Perioden auf.

Symptome:

Auf den Blättern treten gelbe, orangefarbene oder braune Pusteln mit staubenden Sporen in unterschiedlicher Form und Verteilung auf. Die befallenen Gräser bleiben im Wachstum zurück.

Bekämpfung:

Blattfleckenkrankheit - Helminthosporium vagans

Diese Krankheit tritt speziell bei der Wiesenrispe Poa pratensis auf, aber auch andere Rispengräser werden befallen. Die Hauptschäden entstehen in den Sommermonaten, in geringem Ausmaß können Schäden ganzjährig auftreten

Symptome:

An Blättern und Blattscheiden entstehen ovale, dunkelbraune Flecken, deren innerer Kreis sich später weiß färbt.

Bekämpfung:

Wurzelhalsfäule - Typhula incarnata

Die Wurzelhalsfäule ist wie der Schneeschimmel eine typische Winterkrankheit. Die Gräser werden im Spätherbst oder Winter befallen, sichtbar wird die Krankheit dann im Frühjahr nach der Schneeschmelze. Befallen werden vor allem Straußgräser Agrostis spec., Rispengräser Poa spec. Und Deutsches Weidelgras Lolium perenne.

Symptome:

Helles, gräuliches Pilzmyzel bedeckt die Pflanzen in Flecken von 5 bis 40 cm Durchmesser. Die Krankheit ist auf den ersten Blick leicht mit dem Schneeschimmel zu verwechseln, aber die befallenen Pflanzen wirken beim Schneeschimmel feucht und schleimig, bei der Wurzelhalsfäule dagegen trocken und papierartig.

Bekämpfung:

Hexenringe (Marasmius oreades u.a.)

Hexenringe können überall dort entstehen, wo Gras wächst. Sie sind nicht an bestimmte Grasarten oder Rasentypen gebunden und können ganzjährig auftreten. Vermehrt werden magere, sandige Standorte und ehemalige Waldgebiete befallen.

Symptome:

Man unterscheidet drei Erscheinungsformen der Hexenringe, die jeweils von unterschiedlichen Pilzarten hervorgerufen werden.

Typ 1:
Dieser Typ richtet den größten Schaden in den Rasenflächen an. Bei dieser Form stirbt zwischen zwei konzentrischen Ringen dunkelgrünen Rasens das Gras ab.

Typ 2:
Dieser Typ zeichnet sich durch einen dunkelgrünen Ring mit verstärktem Graswachstum aus, in dem sich in manchen Jahren viele Pilzfruchtkörper bilden. Absterbeerscheinungen im Rasen treten nicht auf.

Typ 3:
Diese Erscheinungsform der Hexenringe äußert sich nur durch kreisförmig angeordnete Fruchtkörper. Der Rasen wird nicht geschädigt.

Bekämpfung:

Pilzerkrankungen im Überblick
Pilzart Erscheinungsbild: Bedingungen: Vermeidung:
Pvthium spec.
(Wurzelfäule)
Bestand mit runden bis unregelmäßig geformten (mit Hals) Flecken, wassergesättigt, dunkel; 1 bis 10 cm Durchmesser, hauptsächlich Neuansaaten, Blatt weich, schleimig; dann strohfarbene Flecken ohne rotbraunen Rand wie Sclerotinia über 20°C Nässe reduzieren, restriktive Beregnung, ausgewogene Düngung, Boden- und Luft- Haushalt verbessern
Laetisaria uciformis
(Rotspitzigkeit Syn.
Corticum)
Im Bestand unregelmäßige Flecken, unruhige Oberfläche, bei Feuchtigkeit (Tau) rosafarbenes, wattebauschähnliches Mycel, trocknet zusammen. Blatt mit braunen bis strohfarbenen, gebleichten Nekrosen auf den Spreiten; geweihartige, korallenrote Auswüchse. 5 bis 30°C (Opt. 20°C), Feuchte, N-Mangel. N-Düngung, Sortenunterschiede nutzen.
Puccinia spec.
(Roste)
Blatt mit chlorotischen, gelben bis braunen Flecken (auch auf Scheiden), Ausdehnung meist in Längsrichtung. Rostpusteln (Uredosporeplager). 20° bis 30°C. hohe Einstrahlung, Trockenheit. resistente Sorten, angemessene N-Düngung, Beregnung.
Ervsiphe graminis
(Mehltau)
auf Blättern weißer Belag. hohe Luftfeuchtigkeit bei 15°C bis 25°C, Schattenlagen; hoher Aufwuchs. regelmäßiger Schnitt, restriktive Beregnung.
Fusarium spec.
(Sommerfusariose)
Bei hoher Bodenfeuchtigkeit pinkfarbiges Myzel zunächst mit hellgrünen Flecken 5 bis 15 cm Durchmesser, dann rotbraune bis strohige Verfärbungen 60 bis 100 cm Durchmesser. Blatt mit Verfärbungen (Pusteln oder Flecken), Zentrum bleicht aus, an der Halmbasis dunkelbraune bis schwarzfaulige Masse. 25°C bis 35°C, Feuchtigkeit, Trockenstress, hohe N-Düngung, pH unter 5 und über 7 wenig N, hoch P u. K, gute Luftzirkulation, Schnitthöhe anheben, restriktive Beregnung.
Drechslera poae
(Blattflecken/
Helminthosporium)
Flecken im Bestand mit verschwommenen Grenzen. Blatt zuerst kleine Flecken auf Blättern und Blattscheiden, rund bis spitz oval. Ränder rotbraun bis schwarz. Wurzelfäule. feuchtes, bedecktes, kühles Werter. hohes N-Angebot. kein Trockenstreß, Schnitthöhe anheben, niedrige N-Gaben, resistente Sorten.
Mircobochium nivale(Schneeschimmel)
(Syn. Gerlachia. Fusarium )
Flecken im Bestand gelborange bis braun, wassergesättigt, anfänglich bis 5 cm Durchmesser, bei Ausdehnung bis 25 cm und darüber und ineinander übergehend; bei Feuchtigkeit an Rändern weißes bis pinkfarbenes Myzel. Blatt gebleicht. zuerst weißes, dann rosa Myzel. 0 bis 30°C, Feuchtigkeit, pH hoch, hohe NGaben. Tau abwedeln. aerifizieren, vertikutieren, phys. saure Dünger. ausgewogene NDüngung, keine Herbst N-Düngung, Kalidüngung.
Typhula incarnata
(grauer Schneeschimmel)
Flecken im Bestand gelbbraun 2 bis 5 cm, unter Schnee bis zu 50 bis 100 cm Durchmesser nach Schneeschmelze gebleichte Blätter, weiß-graues Myzel, später stecknadelkopfgroße Sklerotien, hell bis dunkelbraun. lang anhaltende Schneedecke, erhöhte N-Gaben; Neuansaaten (Jungpflanzen) anfälliger ausgewogene N- und Kali- Düngung, aerifizieren.
Marasmius oreades
und andere Basidiomyceten
(Hexenringe)
im Bestand meist (nicht immer) Ringe mit dunkelgrünen Graswuchszonen und Zonen mit geschädigtem Gras, Pilzgeruch. Hydrophobie), Austrocknung. höherer Befall in trockenen Böden. aerifizieren, regelmäßige Bewässerung.
Gaeumannomy ces
graminis
(Schwarzbeinigkeit,
Ophiobolus)
Flecken im Bestand rund, ringähnlich (Froschauge), zuerst purpurgrün, dann hellbraun.Wurzeln dunkelbraun verfärbt. auch Stolonen. Rhizome. Triebgrund. neu angelegte Fläche, stark sandige RTS, neutrale bis alkalische Bodenreaktion. pH möglichst unter 5,5 (Schwefel, Ammonium), kalkhaltigen Sand vermeiden.
Sclerotinia homoeocaipa
(Dollarflecken)
Im Bestand zunächst kleine Flecken (1 bis 2 cm Durchmesser), dann bis 5 cm erst braun, dann bleich bis strohfarben; bei Tau spinnwebenartiges Myzel. Blatt mit gelbgrünen Flecken und braunrotem Rand. 15 bis 25%°C, spätes Frühjahr bis früher Sommer u. Herbst, Korrelation zwischen Rasenfilz u. Befall. regelmäßige N-Gabe. Trockenstreß vermeiden, Bewässerung in Morgenstunden.

Schäden und Bekämpfung verschiedener Insekten

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Folgende Käferarten kommen häufiger auf Rasen vor:

Die Schäden auf Rasenflächen werden nicht durch erwachsene Tiere, sondern durch deren Larven, die Engerlinge, verursacht.

Schadbild

Die Engerlinge fressen Wurzeln, wodurch es zum loslösen und absterben der Gräser kommt; der Rasen zeigt unregelmäßige Vergilbungen. Folgeschäden entstehen zudem durch Vögel, Wildschweine oder Dachse, die bei der Suche nach Engerlingen die Grasnarbe aufwühlen.

Vorbeugung und Behandlung

Witterung und Lage des Rasens sind maßgebliche Faktoren für den Befall mit Engerlingen. Da beide Faktoren in der Regel nicht beeinflussbar sind, können vorbeugende Maßnahmen nicht ergriffen werden.

Bei der Behandlung zeigen chemische Mittel aus folgenden Gründen häufig nicht die gewünschte

Ein Aerifizieren oder Schlitzen, mit dem Ziel, den Boden zu öffnen, ist in der Regel wegen der bereits gelösten Grasnarbe auch nicht möglich. Erfreulicherweise liegen Untersuchungen und erste Praxiserfolge mit dem Einsatz von parasitierenden Nematoden vor, worüber Horstmann-Rasen Sie auf dem Laufenden halten wird.